Im Bereich „Wettbewerb“ stehen alle plattdeutschen Beiträge. Wer sich beispielsweise zunächst mit einem hochdeutschen oder englischen Songtext bewirbt, kommt erst einmal in die „Werkstatt“. Sobald die Musiker/innen ihre plattdeutsche Version vorlegen, wird diese in den „Wettbewerb“ verschoben. Aus allen plattdeutschen Wettbewerbsbeiträgen werden dann zehn Finalisten für den Contest am 28. Oktober 2017 in Celle ausgewählt. Das geschieht nach Ende der Bewerbungsphase am 15. September 2017.

17Aug/17

Die Jury für Plattsounds 2017

Beim Finale des Plattsounds Bandcontests am 28. Oktober in Celle treten rund zehn Bands mit ihren plattdeutschen Songs gegeneinander an. Die Gewinner unter den jungen Musikern und Musikerinnen werden an dem Abend von einer kompetenten Jury ermittelt, deren Mitglieder fest in der niedersächsischen Plattdeutsch- und Kulturszene verwurzelt sind:

Ilka Brüggemann kommt aus Amelinghausen bei Lüneburg und ist mit Plattdeutsch aufgewachsen. Beim Radiosender NDR1 moderiert die promovierte Anglistin und Politikwissenschaftlerin plattdeutsche Sendungen und ist Autorin der Sendereihe „Hör mal‘n beten to“. Außerhalb des Studios ist sie live und auf Plattdeutsch auch im Rahmen von Lesungen zu erleben.

Mire Buthmann bringt mit den Konzerten und Touren ihrer Tüdelband plattdeutsche Pop-Lieder in alle Regionen Norddeutschlands. Im November 2016 hat die Band ihr aktuelles Album „Ganz goot“ veröffentlicht. Die Hamburgerin und Frontfrau der Band ist Sängerin, Songwriterin und spielt außerdem Gitarre, Piano und Akkordeon.

Hendrik Deutsch ist Kulturwissenschaftler und Bildungsreferent für Pop-, Rock- und Weltmusik bei der Landesmusikakademie im Landesmusikrat Niedersachsen. Dort ist er verantwortlich für Rock- und Popmusikförderung, Popstipendien, Weltmusik und die Musikmentorenausbildung.

Kai Thomsen arbeitete nach seinem Lehramtsstudium als Dozent für Musikwissenschaft und Musikpädagogik und publizierte im Bereich Medien und Musikmarketing. Der aktive Musiker und Geschäftsführer der CD-Kaserne lehrt und coacht im Musikbereich seit 1994 u.a. für den deutschen Musikrat, den Landesmusikrat, verschiedene Universitäten, Bands und Künstler.

Stefan Meyer arbeitet für die Oldenburgische Landschaft und nimmt sich aller Belange der plattdeutschen Sprache an. Der Diplom Sozialwissenschaftler organisiert unter anderem mit PLATTart Niedersachsens größtes Regionalsprachenfestival. Plattsounds wurde von ihm nicht nur mitinitiiert, sondern in den ersten vier Jahren auch mitorganisiert.

Die Jury bewertet neben der plattdeutschen Aussprache die Qualität von Musik und Texten sowie die Bühnenpräsenz. Willkommen sind innovative und kreative plattdeutsche Songs, in denen die Regionalsprache in einem völlig neuen Kontext vorgestellt und mit Musikstilen wie Rock, Pop, Punk, HipHop oder Metal kombiniert wird.

12Aug/17

De Winnewupps – De Winnewupp

Hey Jung, kumm mal rum
Sech mi mol is da watt an
He schall dor wehn heb ik hört
Un will nu blieben as wenn im datt gehört
Seh bloß to, steih nich rum
Denn nu tellt jede Sekun
Eins is sicher, datt kann nich gon
Ansonsten mokt datt bald bum bum

Refrain: He mött schwatt wehn, is awola dor
Datt is datt sülbige as letztes johr
De winnewupp is nu in sin lock
Dor hilft uk kin dicken stock (mehr …)

01Aug/17

kompianist – Man tau

Du sechst, Dick fehlt de Luft taun otmen.
Du sechst, et hört Dick keiner tau.
Doch wenn Du uck nich spreken dast,
dat, wat Dick stört nich in Wörr fosst,
Diene Wünsche nich vertellst,
denn kann Dick uck keiner vastohn.
Man tau! Man tau! Man tau!

Du schast froh wehn, dat Du Wörr hast,
schast froh wehn, dat Du Sproke hast,
Du kannst ober alles reden.
Man tau! Man tau! Man tau!
Man tau! Man tau! Man tau! (mehr …)

23Mär/17
Plattsounds Bandcontest

Plattsounds Bandcontest 2017 startet – Bewerber gesucht

Der plattdeutsche Bandwettbewerb Plattsounds geht in eine weitere Runde – und wandert erneut in Niedersachsen: die siebte Ausgabe des Contests findet am 28. Oktober in Celle statt, ausgerichtet wird sie erstmals vom Lüneburgischen Landschaftsverband. Bis zum 15. September können sich Bands oder Solokünstler bewerben. Rund zehn Wettbewerber werden dann beim Finale in der CD-Kaserne mit einem plattdeutschen Song auftreten.

Das Plattsounds-Team freut sich auf zahlreiche Bewerber, aber auch auf neue Musikrichtungen. Seit 2011 traten die Bands unter anderem mit Rock, Pop, HipHop, Punk, Metal, Singer-Songwriter, Rockabilly oder Acapella an. Eine schöne Erweiterung des plattdeutschen Musikspektrums wäre etwa Reggae, Ska, RnB oder elektronische Musik.

Die Musiker erwartet in Celle nicht nur ein Auftritt auf großer Bühne, sondern auch die Aussicht auf Preise von 1000,-, 600,- und 300,- Euro. Die Zuschauer können sich auf tolle Musik in der coolsten Sprache des Nordens freuen. Und wir freuen uns auf viele Bewerber!

Euer Plattsounds-Team